TRAUBEN

Unsere Trauben wachsen in der Obhut unserer Kollegen. Wir kennen und schätzen deren Arbeit im Weinberg. Sie teilen unsere Anschauung von perfekten Trauben. Und lesen diese von Hand. So bekommen wir genau das, was wir wollen. Und haben viel Zeit für unsere Arbeit im Keller.

AUSBAU

Die Vielfalt der Rebsorten und der einzelnen Jahre eröffnet das Spiel. Jede Variante braucht ihren eigenen Platz. Deshalb kombinieren wir kleine und große Fässer, Holz und Stahl. Die Sekte werden vor der Füllung einmal filtriert und reifen direkt in der Flasche auf der Hefe.

CUVETIERUNG

Manchmal wird die Cuvée auch Mariage genannt – Hochzeit. Man bringt zusammen, was zusammen gehört. Cuvetieren ist wie die eigene Handschrift, einmalig und ganz persönlich. Wir spielen mit der Fülle der Möglichkeiten, die uns die Qualität der Trauben, der großartig temperierte Keller und unsere Freiheit gibt. Sie ist Teil unseres Handwerks.

ZEIT

Zeit ist ein Geschenk. Und Sekt machen ein Geduldsspiel. Zwar schubsen wir ihn in die gewünschte Richtung. Eine kleine Ewigkeit ist er aber auf sich allein gestellt. Tief im Keller darf er ruhen und reifen. Wir warten. Geben auf ihn acht. Rütteln ihn sanft und stellen ihn stückchenweise auf den Kopf. So bleiben Sekt und Hefe eng beisammen. Und die Hefe rutscht mehr und mehr dem Ausgang entgegen.

DEGORGIEREN

Der letzte Schritt. Nach langer Zeit ist die Hefe restlos im Hals der Flasche angekommen. Mit Bedacht wird sie geöffnet und die Hefe entfernt. Danach hat man ihn vor sich stehen – Sekt nach vollendeter traditioneller Flaschengärung.

GENIESSEN

Die Zeit, die wir dem Sekt gegeben haben, fühlt man im Mund. Feine Perlen erfüllen ihn mit Lebendigkeit. Man schmeckt die Trauben, die Erde, die Sonne, das feine Aroma der Hefe nach frischem Gebäck.